Dr. med. Khalid Murafi

Murafi

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Dr. med. Khalid Murafi

Arzt, FA Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

Anschrift
Nordholter Weg 3
48317 Walstedde
Telefon
0238791944000
Fax
02387919494000
Dr. med. Khalid Murafi
Sprachen:
  • englisch
  • deutsch
weitere Details:
Dr. med. Khalid Murafi
Nordholter Weg 3
48317 Walstedde

Fotos und Videos

Erfahrungsberichte

    • 5 Vertrauensverhältnis
    • 5 Eingebunden
    • 5 Qualität d. Behandlung
    • 5 Beratung
    • 5 Fachliche Kompetenz
    • 5 Organisation der Praxis
    • - Barrierefreiheit
    • 5 Wartezeit auf Termin
    • 4 Wartezeit in Wartezimmer

    Aus Hoffnungslosigkeit und Stillstand zu einer neuen Lebensperspektive: die Zeit in der Klinik Walstedde

    Meine Tochter war erst vor ein paar Wochen 16 Jahre geworden, als sie stationär in der Kinder-und Jugendpsychiatrie aufgenommen werden musste. An ihrem 17. Geburtstag war sie geschlossen untergebracht. In den fast 2 Jahren ging es ihr immer schlechter und die behandelnden Ärzte konnten ihr nicht helfen. Ich selbst konnte mir mein Kind immer weniger im normalen Leben vorstellen. Der Wechsel in eine Klinik wie in Walstedde, die auf die Behandlung von fast aussichtslosen Langzeitfällen wie meiner Tochter spezialisiert sind, erschien mir als einzige Möglichkeit, meiner Tochter zu helfen. Am Tag der Aufnahme fuhren wir Eltern die lange Strecke mit dem eigenen Auto, unsere Tochter getrennt im Krankenwagen nach Walstedde. Das Wetter war gut, wir bewältigten die Strecke zügig. Das Gelände, auf dem die Klinik steht, wirkte mit den verschiedenen Gebäuden freundlich. Hier also würde unsere Tochter auf unbestimmte Zeit bleiben. Dann lernten wir Herrn Dr. Murafi endlich kennen. Das Gespräch vermittelte uns Eltern nicht nur viele Informationen zur Erkrankung unserer Tochter, sondern zunehmend den Eindruck, dass dieser Arzt ein erstaunlich differenziertes Bild unserer Tochter besaß, das er sich offensichtlich mit Hilfe der von der vorherigen Klinik zur Verfügung gestellten Befunden bereits gemacht hatte. Er konnte mir auf erste Fragen bereits Erklärungen zu Verhaltensweisen meiner Tochter geben, die ich nachvollziehen konnte. Er zeigte uns Eltern in groben Zügen ein Behandlungskonzept auf, das eine Perspektive für unsere Tochter sein könnte. Über den Wochenverlauf würden wir immer am Ende der Woche per E-Mail informiert werden, das gab uns endlich wieder das Gefühl einbezogen zu werden. Ebenso wurde ein neuer, zeitnaher Termin für ein Elterngespräch vereinbart, um von uns weitere Informationen zu erhalten. Ich konnte mir schon zu diesem Zeitpunkt gut vorstellen, dass Herr Dr. Murafi einen guten Zugang zu unserer Tochter finden würde. Auf der Rückfahrt versuchte ich das Gespräch nochmal zu rekapitulieren. Für mich waren da viele wertvolle Informationen und es kam die Überzeugung, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. In den beiden ersten Wochen fanden mehrere Telefonate mit Betreuern/innen statt, die mir weiter das Gefühl gaben, dass meine Tochter dort in guten Händen war. Ich erfuhr, dass sie auf die Veränderungen mit ihren bisherigen schädlichen Verhaltensweisen und Symptomen reagierte, um erstmal die Reaktionen des Behandlungsteams auszutesten, eine Situation, die in der vorherigen Klinik zunehmend Überforderung und Hilflosigkeit hervorgerufen hatte. Hier dagegen wurde ihr, ebenso wie mir in den Telefongesprächen, mit erprobter Gelassenheit und nachvollziehbaren Erklärungen begegnet. Nicht nur ich, sondern auch sie schien sich allmählich verstanden zu fühlen und begann Vertrauen, das ihr in der Vergangenheit vollkommen abhanden gekommen war, zurück zu gewinnen. Sie suchte wieder telefonisch Kontakt mit mir, fing an, ein wenig von ihrem Tagesablauf zu erzählen. Es fiel mir auf, dass ihre bis dahin so erschreckend farblose Stimme wieder an Stärke gewonnen hatte. Da waren gleich zu Anfang Angebote für ein vergessen geglaubtes Hobby und schon in den ersten beiden Wochen vergrößerte sich, im Gegensatz zur vorherigen Klinik, ihr Aktionsradius durch Aufenthalte an der frischen Luft. Selbst das Essen schmeckte ihr, was ebenfalls erfreulich für mich war. Die wöchentlichen Berichte halfen mir, ihre Situation vor Ort nachvollziehen zu können, denn es war ja zu erwarten, dass sich auch in der neuen Klinik Krisensituationen wiederholen würden. In diesen Telefongesprächen, die ich in den ersten 4 Wochen mit den Mitgliedern des Behandlungsteams führte, kamen neben den Problemen immer auch die entsprechenden Vorgehensweisen als Reaktion darauf zur Sprache, die mir deutlich machten, dass das Klinikteam mit dem problematischen Verhalten meiner Tochter umgehen konnte und ihr das sowohl zeigen, als auch mit ihr darüber reden konnte. Ein Vorgehen, das meine Tochter so dringend brauchte, um endlich Vertrauen zu gewinnen. Die professionelle Gelassenheit in diesen Telefongesprächen gab mir ebenfalls immer wieder Halt, diese Wochen ohne meine Tochter auszuhalten. Bei unseren dortigen Elterngesprächen im Abstand von etwa 2 Wochen wirkte unsere Tochter endlich wieder stabiler. Nach etwa 4 Wochen dann die große Krise! Das Klinikteam hatte das sensibelste Thema meiner Tochter angesprochen: ihr Pferd! Ihr wurde offensichtlich nahe gebracht, dass als direkte Konsequenz für ihre fortgesetzte Weigerung, die Verantwortung für ihr Pferd zu übernehmen, nur ein Verkauf in Frage käme. Meine Tochter reagierte sofort heftig und zog noch mal alle bisherigen Register schädlichen Verhaltens. Mich bombardierte sie mit unzähligen Anrufen, um auch mich stark unter Druck zu setzen und das Versprechen zu erpressen, auf gar keinem Fall der Aufforderung der Klinik (Dr.Murafi) zu folgen, das Pferd zu verkaufen. Meine bange Hoffnung, dass diese kritische Konfrontation mit der Realität ein vorher kalkuliertes Risiko für das Behandlungsteam darstellte, erwies sich als richtig. Im Telefongespräch bekam ich wieder einmal die Gewissheit, dass die Betreuer/innen und Herr Dr.Murafi mit den Reaktionen meiner Tochter gerechnet hatten und offensichtlich damit umgehen konnten. Ich versuchte deshalb auch, gegenüber meiner Tochter standhaft zu bleiben und nicht gegen die Klinik zu handeln. Es zerriss mir das Herz, die Verzweiflung meiner Tochter zu spüren aber auf der anderen Seite sah ich auch die erstaunliche Energie, die sie aufbrachte, um ihren Wunsch, das Pferd zu behalten, auszudrücken. Diese Situation hat meine Tochter im wahrsten Sinne des Wortes aufgerüttelt. Sie begann, mit Unterstützung des Klinikteams, eigene Lösungswege für sich zu finden. Das Klinikkonzept ließ ihr offensichtlich soviel Raum, um den für sich machbaren Weg zu finden. Innerhalb von einem Monat wurde ihr Vorschlag, nach Hause zu fahren, um wieder Kontakt zu ihrem Pferd in seiner vertrauten Umgebung aufzunehmen, umgesetzt. Wir Eltern wurden mit einbezogen und in einem Gespräch zusammen mit unserer Tochter vor dem ersten Aufenthalt zu Hause vorbereitet, wobei die Kommunikationsprobleme, die auf beiden Seiten vorhanden waren, besprochen wurden. Die Offenheit und Sachlichkeit dabei empfand ich als große Unterstützung. Bei den Aufenthalten zu Hause konnte meine Tochter immer auf den engen Telefonkontakt mit dem Behandlungsteam zurückgreifen, auch mir stand diese Möglichkeit der telefonischen Rücksprache offen. Das Konzept ging wieder einmal auf. Die Aufenthalte funktionierten für mich zunächst besser als für meine Tochter, aber sie konnten wiederholt werden und wurden auch länger. Eine Entwicklung, die noch vor wenigen Monaten undenkbar erschienen war. Meine Tochter lebt jetzt wieder dauerhaft bei mir zu Hause. Sie macht eine ambulante Therapie und ist immer noch mit der Klinik Walstedde vernetzt. Das zu wissen gibt auch mir weiterhin Sicherheit. Ich sehe sie jeden Tag und bin stolz auf sie. Sie kämpft jeden Tag mit dem Mut einer Löwin, um ihr Leben mit den dazugehörigen Anforderungen zu meistern. Das beeinflusst auch mein eigenes Leben. Ich lasse allmählich wieder Lebensfreude zu und etwas Gelassenheit ist zurückgekehrt. Es ist meine persönliche Überzeugung, dass die Arbeit von Herrn Dr. Murafi und seines Behandlungsteams meine Tochter vor einem Leben in der Psychiatrie bewahrt hat. Und das Wichtigste überhaupt mit ermöglicht hat: dass diesem jungen Menschen die Zukunft mit all ihren Möglichkeiten wieder offen steht!

    • 5 Vertrauensverhältnis
    • 5 Eingebunden
    • 5 Qualität d. Behandlung
    • 5 Beratung
    • 5 Fachliche Kompetenz
    • 5 Organisation der Praxis
    • - Barrierefreiheit
    • 5 Wartezeit auf Termin
    • - Wartezeit in Wartezimmer

    Schulverweigerung

    Unser Sohn konnte plötzlich nicht mehr in die Schule gehen, da er große Angst hatte. Zu diesem Zeitpunkt war er 10 Jahre alt und besuchte die 5. Klasse. Diese Symptome hatte er 1 1/2 Jahre zuvor in abgeschwächter Form schon mal gezeigt. Uns war dieses Mal klar, dass er stationär aufgenommen werden muss, damit endlich abgeklärt wird, warum er diese Symptome zeigt und damit er eine "normale" Kindheit erfahren kann. Wir haben uns drei Kliniken angeschaut, als letzte die Klinik in Walstedde. Neben der schönen, modernen Einrichtung hatte uns vor allem das Erstgespräch mit Dr. Murafi beeindruckt. Dr. Murafi überzeugte uns mit seiner direkten, aber amüsanten Art des Gesprächs. Wir hatten den Eindruck, dass er unseren Sohn sofort in seinen Bann gezogen hatte. Nach diesem Gespräch war uns klar, dass Walstedde unsere erste Wahl ist. Vier Wochen später war die Aufnahme in Begleitung eines Elternteils. In den ersten Wochen ging es um die Analyse, in der wir von Dr. Murafi und seinem Team sehr gut mit eingebunden wurden. Nach der Diagnose erlebten wir ein sehr gut vernetztes Team und einen sehr kompetenten Arzt. Trotz aller Höhen und Tiefen fühlten wir uns sehr gut aufgehoben und integriert. In dem Klinikalltag erlebten wir ein allzeit freundliches und immer hilfsbereites Team, auch in schwierigen Situationen. Es gab ein tolles und abwechslungsreiches Angebot an Therapien. Nach 7 Wochen kehrte unser Sohn in den Alltag zurück und auch in die Schule. Seitdem begleitet uns Dr. Murafi, in regelmäßigen Abständen steht er uns mit seinem Erfahrungsschatz zur Seite. Die Klinik kümmerte sich auch um die nun anschließende Verhaltenstherapie. Seit 4 Monaten geht unser Sohn nun zur Schule und führt ein angstfreieres und abwechslungsreicheres Leben. Vielen Dank, dass Sie unserem Sohn und uns dies ermöglicht haben.

    • 5 Vertrauensverhältnis
    • 5 Eingebunden
    • 5 Qualität d. Behandlung
    • 5 Beratung
    • 5 Fachliche Kompetenz
    • 5 Organisation der Praxis
    • - Barrierefreiheit
    • 5 Wartezeit auf Termin
    • 5 Wartezeit in Wartezimmer

    Zurück ins Leben

    Nach einjähriger ambulanter Therapie bei einer Kinderpsychologin gab diese uns den Rat, unsere Tochter wegen schwerer Depressionen in eine Klinik zu geben, da sie für suizidgefährdet gehalten wurde. Durch Empfehlungen sind wir in Walstedde bei Dr. Murafi gelandet und waren schon begeistert von der sehr einfühlsamen Betreuung am Telefon und der Möglichkeit der kurzfristigen stationären Aufnahme. Auch das Erstgespräch fand an diesem Tag statt. Schweren Herzens und mit Kloß im Hals haben wir unser Kind nach Walstedde gebracht, wo der Anfang nicht leicht war, weil mit vielen besonderen Menschsen konfrontiert und auch die medikamentöse Einstellung langwierig war. Aber schon nach kurzer Zeit war uns und vor allen Dingen unserer Tochter klar, dass Walstedde, das gesamte Team und insbesondere Dr. Murafi die beste Entscheidung war, die sie hatte treffen können. Die Betreuung ist sehr, sehr engmaschig, sehr zugewandt und erstklassig. Die jungen Patienten haben unendlich viele Möglichkeiten, sich auszuprobieren, Selbstvertrauen zu lernen und eine ausgezeichnete Gesprächstherapie. Dr. Murafi zeichnet sich durch eine ganz eigenwillige Art im Patientengespräch und -zugang aus, ist sehr direkt, auf den Punkt, wenig "therapeutisch säuselnd", dafür herzlich, fröhlich und präzise analysierend. Unsere Tochter sagt nach wie vor, er könne in ihr lesen wie in einem Buch. Aber auch wir als Eltern waren stets durch Gespräche eingebunden und wurden telefonisch über den Stand der Dinge informiert bzw. die Wochenenden zuhause mit einem Therapeuten telefonisch besprochen. Die Zeit in Walstedde (5 Monate) waren sehr anstrengend, aber lehrreich und heilsam. Unser Kind hat, wenn auch 1 Jahr verspätet, Abitur gemacht, steht vor einem Studium, ist glücklich und selbstbestimmt. Inzwischen geht für sie alles, was auch ein "gesundes" Kind erleben möchte. Dr. Murafi hat ihr den Weg zurück ins Leben ermöglicht. Vielen, vielen Dank.