1. KrankheitsbildBrustkrebs (lat.: Mammakarzinom) bezeichnet einen bösartigen Tumor der Brustdrüse und gehört zur Gruppe der "soliden Tumore". Das bedeutet, dass sich aus einzelnen Krebszellen lokal begrenzte Geschwülste bilden. Allerdings können sich dabei auch einzelne Zellen trennen und über Lymph- oder Blutbahnen in andere Körperregionen übersiedeln (Bildung von Metastasen). Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen - alleine in Deutschland kommen jährlich mehr als 57.000 Neuerkrankungen hinzu. (www.rki.de - Robert-Koch-Institut) Dabei gehört Brustkrebs in Deutschland vor allem für Frauen mit 17.209 Sterbefällen (2008) und einer geschlechterunabhängigen Sterblichkeitsrate von 2,1 % zu den 10 häufigsten Todesursachen überhaupt. (www.destatis.de - Statistisches Bundesamt) Aber nicht alle Veränderungen der Brust sind gleich bösartig - auf eine Brustkrebsdiagnose kommen bis zu zehn gutartige Diagnosen. |
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Obgleich Brustkrebs hauptsächlich bei Frauen vorkommt, ist er auch bei Männern möglich (Relation ca. 1: 100). Der Krebsbildung gehen Änderungen im Erbgut voraus. Bei Brustkrebs sind das häufig Änderungen in den Genen BRCA1 und BRCA2. |
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Welche Faktoren aber ursächlich für die Genverän- derungen bei Brustkrebspatienten sind, ist bis dato allerdings unbekannt. Statistisch betrachtet gibt es aber einige Risikofaktoren, welche die Krebsbildung begünstigen.
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2. Risikofaktoren
Da man die Ursachen von Brustkrebs bislang noch nicht erforscht hat ist es nicht möglich, die Entstehung zu verhindern. Aber man kann das Risiko an Brustkrebs zu erkranken je nach Risikofaktor mindern.
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3. SymptomeErste Anzeichen und Symptome für Brustkrebs sind:
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4. DiagnoseFrüherkennung
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5. TherapieformenIst die Diagnose Brustkrebs eindeutig gestellt, gibt es mehrere Möglichkeiten zur Behandlung. Diese Behandlungsmöglichkeiten werden, wenn dies sinnvoll ist, miteinander kombiniert. Die wichtigsten Therapieformen im Überblick:
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6. NebenwirkungenDie möglichen Nebenwirkungen von Brustkrebs und den damit verbundenen Therapien sind zahlreich. Die wichtigsten im Überblick:
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7. Nachsorge
Da Brustkrebs immer wieder kommen kann und die Behandlung häufig zu unerwünschten Nebenwirkungen führt, ist die Nachsorge bei BrustkrebspatientInnen von besonderer Bedeutung. Aus diesem Grund werden auch nach der Behandlung Nachsorgeuntersuchungen durchgeführt. Kontrolluntersuchungen und Mammographien in regelmäßigen Abständen sollen Aufschluss über mögliche Rückfälle geben. Unerwünschte Behandlungsfolgen werden zumeist im Rahmen einer Rehabilitation behandelt.
(Quelle: www.gw-o.de) |
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