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gesuender
23.06.2009

BGH-Urteil stärkt Recht auf Meinungsfreiheit auch für Patienten

Heute hat der Bundesgerichtshof (BGH) zugunsten des Lehrer-Bewertungsportals SpickMich entschieden. Das Urteil bedeutet auch für andere Bewertungsportale eine größere Rechtssicherheit - das Arztbewertungsportal DocInsider.de sieht sich hiermit in seiner Arbeit bestätigt.

Das lang erwartete Grundsatzurteil hat weitreichende Bedeutung für Bewertungsportale im Internet und die Bewertung von Einzelpersonen in Ausübung ihrer Berufstätigkeit in Deutschland. Im beruflichen Bereich gilt nicht der gleiche Persönlichkeitsschutz wie im privaten Bereich. Die Richter haben darauf hingewiesen, dass Bewertungen zum Berufsfeld die Betroffenen weniger stark treffen als etwa Angaben aus der Privatsphäre. Damit ist das Urteil ein entscheidender Beitrag zur Legitimation von Bewertungsportalen überhaupt - denn sie leisten einen Beitrag zur Meinungsbildung und zum Wettbewerb. Anonyme Bewertungen sind zulässig, solange keine Schmähkritik oder private Daten veröffentlicht werden. Patienten dürfen auf DocInsider.de also weiterhin faire und subjektive Arztbewertungen abgeben. Das Gericht hat klargestellt, dass Berufsträger (wie z.B. auch Ärzte) sich nicht auf ihr Persönlichkeitsrecht berufen können, um die öffentliche Auseinandersetzung über ihre Leistungen zu verhindern. „DocInsider begrüßt das Urteil des BGH ausdrücklich - wir fühlen uns in unserer Arbeit bestätigt. Das Urteil ist ein deutlicher Schritt in Richtung Transparenz - die Ärzte müssen sich Bewertungen gefallen lassen. Durch unser professionelles Qualitätsmanagement und die kooperative Kommunikation mit Ärzten, Patienten und Körperschaften war die juristische Auseinandersetzung bisher für DocInsider kein Thema“ sagt DocInsider-Geschäftsführer Ingo Horak. Die differenzierte Bewertung auf DocInsider.de lässt sowohl positive als auch negative Patientenurteile zu und ist somit aussagekräftiger als reine Empfehlungsportale. Neben dem Freitextfeld, das für die Meinungsäußerung die ausschlaggebende Rolle spielt, fragt DocInsider.de in dem wissenschaftlich fundierten Bewertungsbogen 33 Detailfragen, insgesamt 42 Einzelitems ab. Das Patientenfeedback ist immer subjektiv, stellt aber, wenn es nach auswertbaren Kriterien vorgenommen wird, im Ergebnis und in der Masse eine wertvolle, objektivierbare Ressource zur Messung von Patientenzufriedenheit dar. Als solches ist es - neben anderen Verfahren - ein notwendiger Beitrag zur Qualitätssicherung im Gesundheitswesen.

Über uns

DocInsider.de ist eines der führenden Arztbewertungsprotale in Deutschland. Ärzte erhalten innovative Lösungen zur Aktivierung und zur Kommunikation von Patientenmeinungen. Es bietet Ärzten und Unternehmen eine attraktive Präsentationsplattform im Internet mit hoher Reichweite. Nach medizinischen Leistungen suchende Nutzer selektieren über das Portal geeignete Leistungsanbieter und beteiligen sich an einem qualifizierten, rechtskonformen Meinungsaustausch.

Das Geschäftsmodell von DocInsider basiert auf effizenten Kommunikationslösungen und digitalen Mehrwertleistungen für 420.000 Anbieter in niedergelassenen Praxen und Kliniken sowie für Unternehmen im Gesundheitsmarkt.

Das Unternehmen mit Sitz in Hamburg wurde 2007 von Ingo Horak gegründet und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. DocInsider erhielt für sein innovatives Konzept zahlreiche Preise und Auszeichnungen und verfügt über einen Beirat mit international anerkannten Experten, darunter Prof. Dr. Dr. Alf Trojan sowie Prof. Dr. Eva-Maria Blitzer.

Wissenschaftliche Partner sind das Institut für Medizinische Soziologie, Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie (IMSG) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

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Wenn Sie eine Frage oder Anregung zu DocInsider haben, wenden Sie sich gerne über das Kontaktformular an uns. Wir freuen uns über einen Dialog mit Ihnen.

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